Umstellung auf Digitalfunk

Seit Samstag, 25.06.2016 06:30 Uhr wird der Sprechfunkbetrieb in Stadt und Landkreis Schweinfurt über das digitale Tetranetz abgewickelt.

Nachdem bereits zu Jahresbeginn der Landkreis Bad Kissingen sowie der Rettungsdienst in den Wirkbetrieb gestartet sind konnten nun auch die Feuerwehren der Stadt und des Landkreises Schweinfurt nach gründlicher Vorbereitung und Schulung  den Schritt ins digitale Zeitalter des BOS-Funk wagen. Die großen Vorteile des Digitalfunks liegen zu  einen in der Abhörsicherheit und zum anderen in der verbesserten Netzabdeckung und Sprachqualität im Vergleich zum Analogfunk. Zudem bietet das System mit verschiedenen Gruppen und Betriebsarten flexiblere Möglichkeiten bei komplexen Schadenslagen eine strukturierte Kommunikation zwischen den Einsatzkräften (auch organisationsübergreifend) herzustellen.

Ihre Feuertaufe hat die neue Technik bereits kurze Zeit nach der Umstellung erfolgreich bestanden als gegen 8 Uhr der hauptamtliche Löschzug sowie das Löschgruppenfahrzeug der FF zu einem Brandmelderalarm ausrücken mussten.

(FK)

Florianstag

Am 4. Mai ist jedes Jahr der Feiertag des heiligen Florian, dem Schutzpatron der Feuerwehrleute, so dass dieser Tag auch zum internationalen Tag der Feuerwehr ausgerufen wurde.

Jedes Jahr findet zu diesem Anlass eine Floriansmesse unter der Leitung unseres Feuerwehrseelsorgers Norbert Holzheid in der Johanniskirche in Schweinfurt gefolgt von einem gemütlichen Beisammensein auf der Feuerwache am Hainig statt.

MainCityRun

Seit 2013 findet in Schweinfurt der MainCityRun statt, ein Laufevent, bei dem Rennen für alle Altersklassen über Distanzen bis zum Halbmarathon angeboten werden. Schon von Beginn an war die Feuerwehr Schweinfurt zur Unterstützung der Polizei bei der Verkehrsregelung dieses logistischen Großprojekts tätig und 2015 sowie 2016 auch mit einer Läufergruppe am Start.

Die Läufer traten beim Elektro Schmidt Lauf über 5,2 km an und schlossen diesen alle mit guten bis sehr guten Ergebnissen ab.

Herzlichen Glückwunsch an die erfolgreichen Teilnehmer und vielen Dank an die Kameraden, die die Verkehrsregelung übernommen haben!

 

Atemschutznotfalltraining

Der tragische Einsatz am 6. Dezember 2015, bei dem in Marne (SH) ein Feuerwehrmann ums Leben kam (http://www.shz.de/regionales/schleswig-holstein/panorama/toedlicher-einsatz-in-marne-ein-feuerwehrmann-berichtet-id12174521.html ), zeigt uns einmal mehr, dass die Tätigkeit bei der Feuerwehr auch immer mit einer Gefahr für Leib und Leben einhergeht. Dass solche Vorfälle nur sehr selten vorkommen, ist der Verdienst vieler Faktoren, so ist beispielsweise die Schutzkleidung deutlich widerstandsfähiger als noch vor wenigen Jahren. Des Weiteren haben sich auch Ausbildung und Taktik stetig weiter entwickelt. Die Feuerwehr Schweinfurt hat auch in diesem Bereich vor vielen Jahren die Notwendigkeit zur intensiven Schulung erkannt und ein regelmäßiges Notfalltraining für Atemschutzgeräteträger eingeführt.

Rettung eines Atemschutzgeräteträger beim Notfalltraining der FWSW

Dienstversammlung mit Wahl des Stadtbrandrates

Mit Spannung erwartet wurde die diesjährige Dienstversammlung der Feuerwehr Schweinfurt, bei der u. a. ein neuer Kommandant als Nachfolger von SBR Andreas Österreich gewählt wurde, doch dazu später mehr.

Nach einem Grußwort des Oberbürgermeisters Sebastian Remelé, in der auch die kontroverse Berichterstattung über die Wahl thematisiert wurde, übergab dieser an Florian Körblein von der Freiwilligen Feuerwehr, der einen Jahresbericht der Tätigkeit der freiwilligen Kräfte vorstellte. Die ehrenamtlichen Feuerwehrler wurden im Jahr 2015 zu 74 Einsätzen alarmiert, davon 48 Brandeinsätze und 13 Technische Hilfeleistungen. Körblein erwähnte auch einige besondere Einsätze, wie entlaufene Kamele eines Zirkusses, Unterstützung des BRK und des THW beim Aufbau einer Notunterkunft für Flüchtlinge oder die Explosion eines Transformators in der Gunnar-Wester-Straße.

Gerätewagen Unwettereinsätze - ein Umbautagebuch

Derzeit stehen zwei Löschgruppenfahrzeuge LF16TS aus Katastrophenschutzbeständen im Fuhrpark der Feuerwehr Schweinfurt. Eines davon, ein Mercedes Kurzhauber, wurde vor wenigen Jahren von der Stadt übernommen, das andere ist weiterhin ein offizielles KatS-Fahrzeug.

Im Zuge der Neuausrichtung und damit einhergehender Beschaffungsplanungen wurde entschieden, das stadteigene Fahrzeug komplett umzubauen und als Sonderfahrzeug für Unwettereinsätze zu konzipieren. Da diese Art Einsätze stetig zunimmt und der Einsatzwert der DIN-LF16TS für solche Zwecke eher bescheiden ist, mussten umfangreiche Änderungen an der Beladung vorgenommen werden. Dabei wurde jedoch darauf geachtet, das Fahrzeug auch weiterhin zur Wasserförderung und Brandbekämpfung einsetzen zu können.

Die Planung haben Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr vorgenommen, die technische Umsetzung oblag den hauptamtlichen Wachabteilungen. Im nachfolgenden Tagebuch kann man nun den Umbau von der Demontage bis zur Wiederinbetriebnahme nachlesen.

Beginn des Projektes:

Der Florian SW 48/1 wird in den nächsten Wochen zu einem Gerätewagen für Unwettereinsätze umgebaut. Dazu wurde heute damit begonnen, das Fahrzeug außer Betrieb zu nehmen und zukünftig nicht mehr benötigte Ausrüstungsgegenstände zu entfernen. Diese Gegenstände werden nach und nach an die einzelnen Fachwerkstätten zurückgegeben, damit sie für andere Fahrzeuge benutzt werden können.

Im nächsten Schritt werden zusätzliche Gegenstände aus dem Bestand zusammengestellt und Anpassungen am Aufbau (Halterungen etc.) vorgenommen.