Mittwoch, 02. Dezember 2020
Notruf: 112

Gemeinsame Ausbildung Hochwasserschutz und Deichverteidigung

Am Samstag haben die freiwillige Feuerwehr zusammen mit dem THW Ortsverband Schweinfurt und der hauptamtlichen Wache gemeinsam die Deichverteidigung geübt.
Viele werden sich fragen: Deichverteidigung was ist das? Und brauchen wir so etwas in Schweinfurt? Durch das Schweinfurter Stadtgebiet fließt die wichtigste Wasserstraße Unterfrankens, der Main. Im Alltag ist der Main ein ruhiger, langsamer Fluss. Es gibt aber auch Jahreszeiten in denen er sich in einen reißenden Strom verwandeln kann. Um sich für so einen Fall auf mögliche Hochwasser und den Schutz des Schweinfurter Stadtgebietes vorzubereiten, haben der Ortsverband Schweinfurt des Technische Hilfswerk und die freiwillige Feuerwehr mit ständiger Wache Schweinfurt eine gemeinsame Ausbildung durchgeführt. Ausbildungsschwerpunkt war dabei vor allem das Thema Hochwasser und Hochwasserschutz. Am frühen Morgen haben die Kollegen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr und die Helfer des Technischen Hilfswerk verschiedene Optionen zum füllen von Sandsäcken praktisch geübt.
Im Bauhof der Stadt Schweinfurt wurde nach einer kurzen theoretischen Einweisung die Sandsackfüllung trainiert. Um im Einsatzfall effektiv mit den vorhandenen Mitteln agieren zu können, wurde deshalb das Füllen in unterschiedlichen Möglichkeiten geübt:
- Mittels Leitern und Verkehrskegeln, welche als Trichter dienten,
- mit der neu beschafften Sandsackfüllanlage „Sandking“,
- und das direkte befüllen der Sandsäcke mit der Schaufel.
Dabei merkten die verschiedenen Teams gleich den Unterschied der drei Methoden zum befüllen der Sandsäcke, welcher sich vor allem im Kraftaufwand und den gefüllten Sandsäcken zeigte.

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Fortbildungstagung für Notfallmedizin der AGBN

Die 37. Fortbildungstagung für Notfallmedizin der Arbeitsgemeinschaft der in Bayern tätigen Notärzte fand vom 03.10. bis 06.10. in Schweinfurt statt. Dabei unterstützten wir am Samstag einen Workshop zum Thema Traumamanagement und führten zusammen mit den Teilnehmern zwei technische Rettungen an einem Unfallfahrzeug durch.

Ziel war es dabei für die Teilnehmer zusammen mit der Feuerwehr eine lageabhängige Strategie zu entwickeln wie der Patient am schnellsten und schonenstend gerettet werden kann. Anschließend konnte man dies praktisch ausprobieren und auch die ein oder andere neue Methode testen.

Mit dabei war auch unser Feuerwehrarzt Hans-Martin Lode, der auch als Leitender Notarzt in Schweinfurt tätig ist und die Station zusammen mit unserem stellvertretenden Zugführer Christian Link betreute.

(FK, Bilder Christian Link)

 

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Aktionstag "Discofieber"

In Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Schweinfurt, den Rettungsdiensten des BRK und des Malteser Hilfsdienst, der Polizei Schweinfurt, der Notfallseelsorge und des Jugendamtes der Stadt Schweinfurt fand am heutigen Mittwoch ein groß angelegter Aktionstag mit Rettungsübung in den Räumlichkeiten der Feuerwache statt. 


Unter der Federführung von Helmuth Backhaus (Fachkraft für Suchtprävention der Stadt Schweinfurt) und Bernd Reichert (Feuerwehr Schweinfurt) standen vor Ort verschiedene Ansprechpartner für Fragen und Antworten zur Verfügung. Diesjähriger Schwerpunkt der Aktion Discofieber ist der (nicht erlaubte) Umgang mit Smartphones am Steuer. Smartphones und ihre fast unendlichen Kommunikationsmöglichkeiten sind ein neues Risiko im Straßenverkehr. Obwohl ihre Nutzung durch den Fahrer verboten ist, sind sie immer häufiger Ursache von Unfällen.  

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Übung in luftiger Höhe

Die jährliche Weiterbildung „Absturzsicherung und einfache technische Rettung aus Höhen und Tiefen“ fand in diesem Jahr im Maintal statt.

Die Firma Carl Beutlhauser Baumaschinen GmbH stellte uns dazu einen 30 m Kran auf ihrem Betriebsgelände zur Verfügung. Zusammen mit den Werkfeuerwehren aus Schweinfurt und Lohr konnten die Einsatzkräfte unter realistischen Bedingungen das Arbeiten in absturzgefährdeten Bereichen ausgiebig üben.

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Bonnlandübung 2019

Wie fast in jedem Jahr, nur bei deutlich niedrigeren Temperaturen fand im Mai die Wochenendübung der Schweinfurter Katastrophenschutzeinheiten auf dem Truppenübungsplatz in Hammelburg statt. Das Übungsdorf Bonnland bietet ideale Voraussetzungen in einem realen Umfeld verschiedene Einsatzszenarien zu üben. Ebenfalls mit vor Ort waren neben den Schweinfurter Kameraden von THW, ASB und Johanniter auch Einheiten aus Mellrichstadt und Gerolzhofen (THW) sowie Würzburg (Johanniter). Ein etwas weiteren Anfahrtsweg nahmen 9 Helfer des THW aus Berchtesgaden auf sich, die mit dem Schweinfurter Ortsverband zusammenarbeiten.

Freitag Nachmittag verlegten die beteiligten Organisationen ihre Einheiten in den Übungsraum und richteten Unterkünfte, Verpflegungsstelle und Duschen ein. Auch dies ist ein wichtiger Bestandteil der jährlichen Übung, da man bei überörtlichen Katastropheneinsätzen sich ebenfalls autark versorgen können muss.

Das Einsatzspektrum das die 30 Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehr abarbeiten mussten reichte von Meldungen wie „Person eingeklemmt“ über „Austritt unbekannte Flüssigkeit“ bis hin zur Gebäudeexplosion. Aber auch Übungslagen wie die Rettung eines verunfallten Handwerkers von einem Hochhaus, bei denen die Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst im Vordergrund steht, mussten abgearbeitet werden.

Höhepunkt des Wochenende war eine Großschadenslage am Samstag Nachmittag zu der wir auch Sicherheitsreferent Jan von Lackum begrüßen konnten. Bei Entladearbeiten eines Zementsilo-LKW ereignete sich eine Staubexplosion. In Folge dessen kam es zu zwei Verkehrsunfällen und einem Zimmerbrand. Ein angrenzendes Wohnhaus drohte einzustürzen. Unter der Leitung von THW-Zugführer Julian Knaup und Stadtbrandinspektor Florian Körblein waren zur Bewältigung dieser Lage ca. 120 Kräfte im Einsatz. Die medizinische Einsatzleitung oblag dem Leitenden Notarzt Dr. Peter Jung.

Ebenfalls vor Ort um sich ein Bild von der Leistungsfähigkeit der Hilfskräfte zu machen war Staatssekretär des Inneren Gerhard Eck sowie Landrat Florian Töpper.

(FK)

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